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Die Samtgemeinde Artland

Informationen zur Samtgemeinde Artland, bestehend aus der Stadt Quakenbrück sowie den Mitgliedsgemeinden Badbergen, Menslage und Nortrup.

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Beschreibung

Allgemein

Gründung der Samtgemeinde Artland, bestehend aus der Stadt Quakenbrück sowie den Mitgliedsgemeinden Badbergen, Menslage und Nortrup, am 01. Juli 1972.

Stadt Quakenbrück

Wirtschaftlicher und kultureller Mittelpunkt dieses fruchtbaren Gebietes, dessen Lebensader der Fluss Hase ist, war seit jeher die Stadt Quakenbrück, deren Name ebenfalls an die Haseniederung erinnert. Hier erwartet die Besucher ein lebendiges Gefüge aus Alt und Neu mit dem Charakter einer typisch norddeutschen Kleinstadt.

Vor allem die Kaufmannshäuser und über 100 weitere Fachwerkgebäude in der Altstadt legen Zeugnis ab vom regen Handel, der hier seit Jahrhunderten herrscht.

Bei dem Namen „Quakenbrück“ denkt sicher jeder Besucher sogleich an Frösche oder „Poggen“, wie die Artländer sagen. Lustige Froschfüße auf dem Pflaster kennzeichnen auch den „Poggenpad“, einen innerstädtischen Wanderweg, auf dem die Besucher der Burgmanns- und Hansestadt „Geschichte schnuppern“ können. Der 3,5 km lange „Poggenpad“ führt vorbei an den schönsten Sehenswürdigkeiten.
Insgesamt findet der interessierte Wanderer 30 Stationen, beginnend am Marktplatz. Besonders bemerkenswert sind

  • das 1818 am Marktplatz errichtete klassizistische Rathaus. Über dem Eingangsportal stehen die Worte „Saluti Civitatis Sacrum“ – „Dem Wohl der Bürgerschaft geweiht“,

  • das 1830 als Kaufmannshaus erbaute Stadtmuseum mit den Themenschwerpunkten Stadtgeschichte, Handel und Handwerk. Am Fachwerkhaus sind zwei für Quakenbrück typische Elemente zu sehen: die Windfahne und der Kranbalken mit funktionsfähiger Aufzugsvorrichtung,

  • die Große Kirchstraße als „gute Stube“ der Stadt mit Fachwerkhäusern aus unterschiedlichen Epochen

  • die ev. St. Sylvesterkirche mit spätgotischer Rankenmalerei, umfangreichem Renaissancegestühl und dem Artländer Drachenmotiv in 40 Varianten sowie dem mittelalterlichen Palmesel,

  • die Hohe Pforte von 1485 als letztes erhaltenes Stadttor und „Stadtgefängnis“.

Der gesamte Poggenpad mit allen Stationen und Erläuterungen finden Sie im Stadtprospekt, der in der Tourismus-Information in Quakenbrück erhältlich ist.


Badbergen

Die Gemeinde Badbergen umfasst die Bauerschaften des alten Kirchspiels gleichen Namens. Sie gilt als „Mitte des Artlandes“, einer bäuerlichen Kulturlandschaft im Osnabrücker Nordland. Eine Bauerschaft namens „Padberge“ begegnet uns erstmals 1175 in einer Urkunde des Grafen Simon von Tecklenburg. Andere Bauerschaften des Kirchspiels werden bereits wesentlich früher genannt. Anlass zur Bildung des Kirchdorfes, eines engzeiligen Straßendorfes mit nahezu kleinstädtischem Charakter, gab vermutlich ein hier 1235 angesetztes Kanonikerstift. Seine Entwicklung und ehemalige Bedeutung als Handelsort hat das Kirchdorf Badbergen vermutlich seiner Lage im Schnittpunkt zweier wichtiger Handelswege zu verdanken. Die Nord-Süd-Fernverbindung wird noch heute von der Bundesstraße 68 eingenommen.

Im Zentrum des Ortes steht die im 13. Jahrhundert erbaute St. Georgs-Kirche.

Die Einheitsgemeinde Badbergen besteht aus den Ortsteilen:

  • Badbergen (Sitz der Gemeindeverwaltung)
  • Grönloh
  • Groß Mimmelage
  • Grothe
  • Langen
  • Lechterke – wurde bereits im Jahre 977 urkundlich erwähnt
  • Vehs
  • Wehdel – wurde bereits im Jahre 977 urkundlich erwähnt
  • Wohld
  • Wulften

Menslage

10 km westlich von Quakenbrück gelegen, bildet das Kirchdorf Menslage den Mittelpunkt eines weiten Bauernlandes. Im Gegensatz zu den anderen Kirchdörfern des Altkreises Bersenbrück gehörte Menslage nicht zum altsächsischen Farngau, sondern zum Hasegau mit dem heute südoldenburgischen Zentrum Löningen, dem es Jahrhunderte hindurch kirchlich zugehörig war. Menslage wird erstmalig 1187 als „Mencelaghe“ genannt, umgebende Bauerschaften reichen bis in das 9. und 10. Jahrhundert zurück. Ursprung der ehemaligen Menslager „Kirchenburg“ ist das um 1246 von den Grafen von Oldenburg auf dem mächtigen Meyerhof gegründete Sühnekloster Rosenthal, das bereits wenige Jahre später in den Börsteler Wald verlegt wurde.


Nortrup

Nortrup, 1165 urkundlich erwähnt, war in früheren Jahrhunderten eine Bauerschaft des großen Kirchspiels Ankum. Die heutige Gemeinde besteht aus verschiedenen Ortsteilen. Seit Anlage der Eisenbahnlinie Quakenbrück-Rheine ist Nortrup auch Industriegemeinde. Markantestes (und ältestes) Bauwerk ist das Wasserschloss Hammerstein im Ortsteil Loxten, der in den zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts von Johann von Dincklage auf einem Bauernerbe errichtet und 1474 von ihm bezogen wurde. 1682 kam das Gut an die Familie von Hammerstein, die bis heute Besitzer ist.

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